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Datenschutz

Stand: 23. September 2026

Auf dieser Seite

Das Wichtigste zuerst

  • Wunschsammler kommt ohne Konto aus. Es gibt keine Registrierung, kein Passwort und keine Pflicht, eine E-Mail-Adresse anzugeben.
  • Gespeichert wird im Kern nur das, was jemand selbst eintippt: der Titel einer Liste und die Wünsche darin.
  • Es gibt keine Cookies, kein Verfolgen über mehrere Seiten hinweg und kein Analyse-Werkzeug von Dritten auf den Listenseiten.

Verantwortlicher

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung auf diesen Seiten ist:

Franz DienwiebelFlorian-Geyer-Straße 11012489 BerlinDeutschlandE-Mail: kontakt@wunschsammler.de

Was beim Anlegen einer Liste gespeichert wird

Titel, Beschreibung, Anlass, Datum, Gestaltung
Die Liste anzeigen
Je Wunsch: Titel, Notiz, Variante, Anzahl, Preis, Produktadresse, Shopname
Die Wünsche anzeigen und zum Shop verlinken
Bei Amazon-Links die Artikelnummer (ASIN)
Produktbild anzeigen und den Partnerlink erzeugen
Zwei Zugangsschlüssel
Prüfen, wer die Liste ansehen und wer sie ändern darf
Zeitpunkt der letzten Aktivität
Die Löschfrist von 24 Monaten berechnen

Der Schlüssel zum Bearbeiten liegt nur als Prüfsumme in der Datenbank, nicht im Klartext. Aus der Datenbank allein ließe sich kein Bearbeitungslink herstellen.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Ohne diese Angaben gibt es keine Wunschliste.

Was beim Reservieren gespeichert wird

Reserviert ein Gast einen Wunsch, wird die Stückzahl gespeichert und, falls er einen eingibt, ein Name. Der Name ist freiwillig. Ein Vorname oder ein Spitzname reicht, und wer nichts einträgt, kann trotzdem reservieren. Eine E-Mail-Adresse wird von Gästen nie verlangt.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO für die Reservierung und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO für den freiwilligen Namen.

Wer die Daten sehen kann

Eine Wunschliste steht nicht bei Google. Sie ist nur über ihren Teilen-Link erreichbar, und der ist so lang und zufällig, dass er sich nicht erraten lässt.

Trotzdem gilt: Jeder, der den Teilen-Link hat, sieht die ganze Liste samt aller eingetragenen Namen und kann Reservierungen aufheben oder umbenennen. Das ist so gebaut, damit Gäste sich untereinander abstimmen können, ohne sich anzumelden. Wer einen Namen einträgt, sollte wissen, dass ihn alle mit dem Link lesen können.

Wer den Bearbeitungslink hat, kann die Liste zusätzlich ändern und löschen. Deshalb gehört er nicht in eine Gruppe und nicht auf eine Karte.

Ich als Betreiber kann über einen geschützten Verwaltungszugang, der nur mir offensteht, jede Liste mit ihren Wünschen und den eingetragenen Namen lesen und eine Liste löschen. Ändern kann ich darüber nichts. Ich nutze das, um den Dienst zu betreiben, Fehler zu finden, Anfragen zu beantworten, Missbrauch zu entfernen und eine Liste zu löschen, wenn du mich darum bittest. Deine E-Mail-Adresse für den Notfall sehe ich dort nicht, nur ob eine hinterlegt ist.

Freiwillige E-Mail-Adresse für den Notfall

Eine Liste lässt sich ohne E-Mail-Adresse anlegen und benutzen. Wer Sorge hat, den Bearbeitungslink zu verlieren, kann freiwillig eine Adresse hinterlegen. Sie wird einmal per Bestätigungsmail geprüft und danach nur noch benutzt, wenn jemand ausdrücklich eine Wiederherstellung anfordert. Werbung kommt darüber keine.

Rechtsgrundlage ist die Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du die Adresse in den Einstellungen deiner Liste entfernst. Sie ist damit sofort gelöscht.

Schutz vor Überlastung und Missbrauch

Damit niemand die Seite mit automatisierten Anfragen lahmlegt, zählt der Server, wie viele Anfragen von einer Internetadresse kommen. Die Adresse selbst wird dabei nicht gespeichert. Gespeichert wird nur eine gekürzte Prüfsumme, berechnet mit einem Geheimnis, das täglich wechselt. Dieselbe Person ist an zwei verschiedenen Tagen deshalb nicht wiedererkennbar. Diese Zähler werden nach zwei Tagen gelöscht.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Das berechtigte Interesse ist ein Dienst, der auch dann erreichbar bleibt, wenn ihn jemand angreift.

Nutzungszahlen

Für die Weiterentwicklung zähle ich, wie oft bestimmte Dinge an einem Tag passieren, zum Beispiel wie viele Listen angelegt wurden oder wie oft ein Produktimport geklappt hat. So ein Zähler besteht aus einem Datum, einem Namen und einer Zahl. Er enthält keine Kennung einer Liste, keine Internetadresse und nichts über einzelne Personen. Ein Rückschluss auf dich ist daraus nicht möglich.

Auf den Listenseiten läuft kein Analyse-Werkzeug und kein Skript von Dritten.

Speicherung in deinem Browser

Cookies setzt Wunschsammler keine. Drei Dinge legt die Seite trotzdem lokal ab:

  • Deine eigenen Listen, damit du sie auf diesem Gerät wiederfindest. Gemerkt werden Titel, Gestaltung und der Bearbeitungslink. Der Eintrag entsteht, sobald du eine Liste anlegst oder öffnest, und bleibt, bis du die Browserdaten löschst. Öffnest du auf demselben Gerät den Link für die Gäste, erkennt die Seite daran deine eigene Liste und blendet im Überraschungsmodus die Namen aus.
  • Den zuletzt eingegebenen Gastnamen, damit du ihn beim nächsten Reservieren nicht noch einmal tippen musst. Er verschwindet, sobald du das Browserfenster schließt.
  • Die Angabe, dass du den Hinweis über dem Reservieren bereits gelesen hast, damit er beim nächsten Wunsch nicht noch einmal aufklappt. Auch das verschwindet, sobald du das Browserfenster schließt.

Alles davon bleibt auf deinem Gerät und geht nicht an den Server. Löschen kannst du es, indem du die Browserdaten für diese Seite entfernst.

Fügst du beim Anlegen eines Wunsches einen Link zu einem Shop ein, ruft mein Server diese eine Seite einmal ab und liest Produkttitel und, wo der Shop ihn angibt, den Preis. Beides erscheint als Vorschlag im Formular, gespeichert wird nur, was du danach selbst speicherst.

Der Shop sieht dabei nur die Adresse meines Servers und erfährt nichts über dich. Die abgerufene Seite wird nicht aufbewahrt. Amazon-Seiten ruft der Server nie ab, dafür gibt es den Weg im nächsten Abschnitt.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: Der Vorschlag gehört zum Anlegen des Wunsches, das du gerade ausführst.

Amazon

Trägt jemand einen Amazon-Link in eine Liste ein, holt der Server bei Amazon den Produkttitel und die Adresse eines Produktbildes. An Amazon geht dabei nur die Artikelnummer, nichts über die Person, die den Link eingefügt hat.

Das Produktbild selbst lädt dein Browser direkt von einem Amazon-Server (m.media-amazon.com). Amazon erfährt dadurch deine Internetadresse und technische Angaben zu deinem Browser. Ein Verweis darauf, von welcher Seite du kommst, wird nicht mitgeschickt.

Tippst du auf den Knopf zu Amazon, führt er direkt dorthin, ohne Verweis auf die Wunschliste. Gleichzeitig meldet die Seite meinem Server, dass geklickt wurde. Gezählt wird nur das Datum und das Zielportal, nichts über dich.

Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Das berechtigte Interesse ist ein Produktbild, das den Wunsch erkennbar macht, und die Finanzierung eines kostenlosen Angebots.

Anbieter ist Amazon Europe Core S.à r.l., 38 avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg.

Dienstleister

Für den Betrieb setze ich drei Dienste ein, die in meinem Auftrag verarbeiten:

Cloudflare Pages
Liefert die Seiten aus. Dabei fallen technische Verbindungsdaten an, darunter deine Internetadresse. Anbieter ist Cloudflare, Inc., 101 Townsend Street, San Francisco, USA.
Supabase
Speichert die Datenbank und führt die Serverfunktionen aus. Die Datenbank steht in Deutschland, in der Region eu-central-1 (Frankfurt am Main). Anbieter ist Supabase, Inc., USA.
Resend
Versendet die beiden E-Mails, die es überhaupt gibt. Dorthin geht nur die Adresse, an die gerade eine Bestätigung oder eine Wiederherstellung gehen soll. Anbieter ist Resend, Inc., USA.

Alle drei sind Unternehmen aus den Vereinigten Staaten. Daten können deshalb auch außerhalb der Europäischen Union verarbeitet werden.

Wie lange die Daten bleiben

Liste samt Wünschen, Reservierungen und hinterlegter Adresse
24 Monate nach der letzten Aktivität. Als Aktivität zählt auch, dass ein Gast die Liste öffnet.
Eine von dir gelöschte Liste
Sofort und vollständig, ohne Papierkorb.
Einmal-Links aus E-Mails
Spätestens 7 Tage nach ihrem Ablauf.
Zwischengespeicherte Amazon-Angaben
Spätestens 7 Tage.
Zähler gegen Überlastung
2 Tage.
Tageszahlen ohne Personenbezug
Bleiben erhalten. Sie enthalten nichts über einzelne Personen.

Deine Rechte

Nach der DSGVO hast du das Recht auf Auskunft (Artikel 15), Berichtigung (Artikel 16), Löschung (Artikel 17), Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18), Datenübertragbarkeit (Artikel 20) und Widerspruch gegen eine Verarbeitung, die auf einem berechtigten Interesse beruht (Artikel 21). Eine einmal erteilte Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen (Artikel 7 Absatz 3).

Wie das ohne Konto praktisch geht

Weil es keine Konten gibt, kann ich eine Liste keiner Person zuordnen. Für eine Auskunft oder eine Löschung brauche ich deshalb den Link zu der Liste, um die es geht. Schick ihn an kontakt@wunschsammler.de.

  • Deine eigene Liste löschst du schneller selbst: Bearbeitungslink öffnen, Einstellungen aufklappen, Liste löschen. Das wirkt sofort und endgültig.
  • Steht dein Name als Gast in einer fremden Liste, kannst du ihn selbst ändern oder die Reservierung aufheben. Dafür reicht der Teilen-Link.
  • Ohne Link kann ich nicht sicher sagen, welche Liste deine ist. Das ist keine Ausrede, sondern die Folge davon, dass hier niemand identifiziert wird.

Beschwerderecht

Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für mich zuständig ist:

Berliner Beauftragte für Datenschutz und InformationsfreiheitAlt-Moabit 59-6110555 Berlinmailbox@datenschutz-berlin.de

Änderungen

Ändert sich etwas am Angebot, ändert sich auch diese Erklärung. Oben steht, von wann die aktuelle Fassung ist.